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Unsere
neuen Fliegengitter
Die Hitze der letzten Wochen hat uns wieder
darauf zurückgeführt, dass
wir lüftungstechnisch einiges im Argen liegen haben. Und zwar
insbesondere unser Dachfenster im Schlafzimmer und unsere
Terrassentür. Das Dachfenster war bis zur Ankunft der Youngsters nie
ein Problem, da wir dann einen Spalt aufgelassen haben. Die Altkater
konnten durch diesen Spalt nicht direkt raus springen und sie haben
sich auch nie dafür interessiert. Alles bestens... bis... ja, bis
Osiris kam. Osiris hat das überhaupt nicht interessiert, dass das
Fenster nur einen Spalt geöffnet war und dass es recht hoch bis dort
zu springen war. Er sprang, zielsicher wie immer und hing einem
Athleten gleich mit den Füßen festgeklammert in dem Spalt.
Gleichzeitig drückte er mit Kopf und Nacken den Spalt weiter auf. Also
war sofort klar, das Fenster muss bis zu einer Sicherung zu bleiben.
Die Spuren dieser Aktion sieht man noch gut auf dem 1.Foto.
So, haben wir das jetzt gelöst. Das ist ein
Insektenschutzfenster 1m x
1,2m, welches man selbst zusammenbauen muss und welches von
verschiedenen Firmen als Bausatz in jedem gut sortierten Baumarkt
erhältlich ist. Glücklicherweise mussten wir hier nichts zuschneiden,
sodass das Fenster in ca. 1/2 Std. zusammenmontiert und angebaut war.
Das Fliegengitter ist Fiberglas. Bei dem Rahmen handelt es sich um
Aluprofile, die sehr leicht sind. Der Bausatz besteht aus den
Aluprofilen, einem Fiberglasnetz und Halterungen (ähnlich drehbaren
Winkeln), die in die Wand/Decke geschraubt werden. Das Fiberglasnetz
wird mittels einem Gummi in den Rillen der Aluprofile befestigt.
Sicherheitstechnisch dürfte das bei uns recht unproblematisch sein,
weil das Dachfenster sehr schräg ist und eine anprallende Katze dort
nicht sofortigen Halt findet (und eventuell das Netz zerreißt),
sondern wieder abprallt. Da wir sehr breite Dachsparren haben, kann
man das Fenster jetzt weit öffnen.

Hier sieht man den Rahmen genauer und die
zugehörige Halterung, die
wir in Rigips geschraubt haben. Das Fenster ist sehr schnell
abgenommen und wieder anmontiert und sehr leicht.

Und weil wir grad so munter dabei waren,
haben wir auch gleich die
Terrassentür gekauft und montiert. Gleicher Hersteller, selbes
Prinzip. Anforderung war, dass die Profile sehr dünn sein mussten,
weil sich vor den Fenstern sehr nah liegende Rollos befinden, die auch
mit der Tür noch benutzbar sein sollten. Die Dicke dieser
Insektenschutztür liegt ohne Griff unterhalb von 1,5cm.
Und was soll ich sagen, es war eine
Schweinearbeit, die ich nur
jemandem mit extremer Langeweile empfehlen kann. ;)) Es musste alles
auf Maß gesägt werden. Zusammengesteckt werden. Das Fiberglasnetz
angebracht werden. Und dann draußen am Rahmen passgenau die Scharniere
und auf der anderen Seite die Magnete gebohrt und angeschraubt werden.
Insgesamt haben wir zwei volle Nachmittage gebraucht, bis die Tür
fertiggestellt und anmontiert war. Dafür ist das Ergebnis auf der
einen Seite sehr gut, auf der anderen Seite zeichnen sich schon Dinge
ab, die mit Katzen (oder soll ich Osiris sagen ;)) nicht funktionieren
werden. Im folgenden Foto sieht man die Tür aus Terrassensicht. Sie
lässt sich nach außen öffnen und kann ständig - auch mit geschlossenem
Rollo - an der Tür verbleiben. Im Winter werden wir die Tür aushängen.
Optisch sieht das gut aus. Die weiße Tür mit dem schwarzen Netz fällt
kaum auf.

Hier schräg seitlich (die innere Glastür ist geöffnet):

Und hier schaut sich die Rasselbande das
Ergebnis von drinnen an,
während Dosine von draußen fotografiert:

Und auf dem folgenden Foto sieht man anhand
Osiris ersten Erkundungen
nach oben, warum wir schwere Bedenken haben. ;) Der Bursche springt
mit einiger Sicherheit mal ins Netz und ob das dann hält, halten wir
für fraglich. Falls es nicht hält, werden wir zunächst mal das einzeln
erhältliche Aluminium-Netz des Herstellers ausprobieren und dieses in
den unteren Kasten montieren. Sollte auch das nicht gehen, werden wir
im unteren Bereich Plexiglas o.ä. einsetzen. Schaun mer mal.....
Nachtrag: Anhand einem sehr anschaulichen
Erfahrungsbericht aus
der Newsgroup de.rec.tiere.katzen ist das das Aluminium-Netz jetzt
schon vorab gestorben. Es soll nicht nur sehr schnell reißen, sondern
für die Miezen bei entstehenden Löchern Verletzungsgefahren bergen.

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