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Die verwendeten Materialien sind farbig markiert.

Nachdem wir bestimmt hatten, wo das Gehege liegen soll (es sollte eine
Verbindung von drinnen nach draußen geben und das Gehege sollte direkt
an das Haus angrenzen) ging es los. Zunächst wurden die Löcher für die
Fundamente gegraben (80cm tief). Dann die Balkenschuhe
(für Vierkantbalken Größe 9x9 cm)
in die gegrabenen Löcher gesteckt und
rundum mit schnellhärtendem Beton aufgefüllt. Die Höhe der
Balkenschuhe haben wir mit einer Schlauchwaage ausgerichtet und bei
der Richtung der Balkenschuhe darauf geachtet, dass diese jeweils
günstig zur Verbindung der Balken miteinander stehen.

Hier steht schon der erste Balken als direkte Verbindung am Haus. :)
Verwendet haben wir kesseldruckimprägnierte Vierkantbalken der Größe
9x9 cm
. Da das Gelände vom Haus weg abfallend ist, sind die Balken
unterschiedlich hoch zwischen 2,40m - 2,70m. Wie man im Vordergrund
links sieht, haben wir die Balken zunächst mit einer farbigen
Holzschutzlösung
gestrichen.

Zunächst haben wir die Höhe der einzelnen Balken über Vermessen mit
einer Schlauchwaage am unteren Ende des Balkenschuhs und als
Orientierungspunkt die Höhe des ersten Balkens ausgerechnet. Dann
wurden die Balken zurechtgesägt und bereits vor Montage im oberen
Bereich mit einem Winkel für die Querbalken versehen. Es sollte sich
um dicke und stabile Winkel handeln, da diese einiges an Lasten tragen
müssen. Es handelt sich um eine freitragende Konstruktion, die nicht
an der Hauswand befestigt ist, weil wir diese nicht beschädigen
wollten. Um eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten, haben wir
als Maximalabstand von Balken zu Balken 1,7m gewählt.

Wie man hier sieht, haben wir 9 vertikale Balken benötigt. Die
Gehegegröße beträgt damit ca. 12qm. Nachdem die vertikalen Balken
standen, haben wir diese im oberen Bereich durch Vierkantbalken
identischer Größe über Auflegen auf die Winkel und Verschraubung
miteinander verbunden. Holzreste gut aufheben, diese kann man für die
Inneneinrichtung des Geheges verwenden.

Danach haben wir dann die Gräben für die Randsteine gebuddelt und die
Randsteine zwischen den einzelnen Balken eingesetzt (kann man gut im
rechten noch offenen Gehegebereich sehen). Auf die Randsteine wurden
die unteren Querbalken aufgelegt und je nach Ausrichtung der
Balkenschuhe entweder über Innenwinkel oder gerade Platten mit den
vertikalen Balken verbunden. Die Randsteine verhindern ein
Durchbuddeln, aber insbesondere auch, dass die unteren Balken
vermodern. Um eine größere Stabilität zu erreichen und gleichzeitig im
Innenbereich die Anbringung von Brettern zu ermöglichen, wurden
sämtliche vertikale Balken nochmals mit "mittigen" Querbalken über
Winkel miteinander verbunden. Bei diesen Querbalken haben wir darauf
geachtet, diese so anzuordnen, dass die innen liegenden Bretter nach
Anbringung Stufen bilden. Dann kann Miez besser von Brett zu Brett
hüpfen. :)

Dann war die Tür dran. :) Diese haben wir aus kesseldruckimprägnierten
Vierkanthölzern der Größe 7x7 cm
gebaut. Und mittig ebenfalls mit
einem Querbalken versehen. Dieser gewährt eine größere Stabilität der
Tür, ermöglicht die Anbringung einer Schließung außen und innen
(draußen haben wir einen Schieberiegel, drinnen ein Vorhängeschloss)
und drinnen konnten wir noch ein Sitzbrett anbringen, damit Katz auch
schön nach außen mitschwingen kann. ;) Achtung: als Scharniere für die
Tür ganz stabile und dicke Scharniere wählen. Die im Foto abgebildeten
Scharniere haben wir inzwischen durch dickere Scharniere ausgetauscht,
weil die Tür ansonsten durchhing.

Als die Holzkonstruktion fertig war, ging es ans Verschließen. Als obere
Abdeckung haben wir ein schwarzes Katzennetz gewählt, welches wir mit
Krampen von oben auf die Hölzer aufgenagelt haben. Seitlich haben wir
Estrichgitter angebracht, welches wir ebenfalls mit Krampen am Holz
befestigt haben. Sowohl Katzennetz, als auch Gitter haben wir mit
gewickeltem dünnen Draht miteinander verbunden. Im nachhinein würde
ich auch die obere Abdeckung aus Estrichgitter fertigen. Das
Estrichgitter ist stabil, bislang völlig rostfrei und fällt optisch
kaum auf. Sollte irgendwas mal kaputt gehen, kann man das Gitter
billig und schnell erneuern. Die Gitterfelder des Estrichgitters sind
4,5x4,5 cm groß.

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